Manipulation + Verführung, Beispiel Banken

Wir leben im Zeitalter der Medien und der Informationstechnologie. Die gute Nachricht ist, dass insbesondere dank Internet so ziemlich jede Information zu finden ist, die gesucht wird, jedenfalls dann, wenn man gut darin ist, sich im Dschungel der Informationsfülle zu Recht zu finden. Das ist neben Datenschutz/Informationssicherheit eine der Herausforderungen im Zeitalter des „Informations-Overkills“.

Welche Informationen sind wirklich hilfreich und wertvoll und welche Unnütz oder gar schädlich und wie lässt sich das am besten unterscheiden?

Die schlechte Nachricht ist: Gehen Sie davon aus, dass Sie ständig beeinflusst werden – und zwar vor allem, im Interesse anderer. Besonders effektiv gelingt Manipulation durch die Massenmedien TV, Rundfunk, Printmedien, von denen Sie ständig mit direkter und indirekter Werbung penetriert werden. Mit allen Mitteln der Manipulationskunst werden unsere Sinne und unser Kleinhirn mit unterschwelligen Botschaften verführt. Suggeriert wird: „Wir wollen nur Ihr Bestes.“

Tatsache ist oft: “Wir wollen nur Ihr Geld”. Ganz besonders gilt dies in der Finanzindustrie. Deshalb gibt die Milliarden aus, um vertrauenswürdig zu erscheinen. Und das scheint zu funktionieren, denn noch immer lassen sich Gutgläubige dort „beraten“, obwohl schon vor einem viertel Jahrhundert in FINANZTEST 6/91 zu lesen war: .In Banken neutrale Berater zu vermuten ist ein gefährlicher Irrtum vieler Anlegerund auch der SPIEGEL machte in Ausgabe 34/1993 deutlich: Der Anlageberater empfiehlt, was der Bank nutzt.

Dass das nicht die Ausnahme, sondern die Regel ist, zeigen zahlreiche weitere Veröffentlichungen, z.B. in der Wirtschaftswoche: Bankberater packen aus: „Ich habe Sie betrogen“ und Bankberater packen aus: Täglicher Horror oder in Büchern, wie z.B.: Das Kartell der Kassierer: Die Finanzbranche macht Jagd auf unser Geld oder Die Bank als Räuber oder wie nehmen wir den Kunden aus: Alles, was Banken nie verraten, Berater verschweigen und nur echte Profis wissen.

Aber wer hat schon solche Bücher oder Artikel ständig vor Augen? Stattdessen erreichen täglich die Werbebotschaften der Banken die Menschen, ob zu den besten Sendezeiten im Fernsehen, großen Werbeflächen oder in Zeitungen und Zeitschriften und auch im Internet. Alleine der Deutsche Sparkassen- und Giroverband lässt sich das jährlich 128 Mio. € kosten, obwohl auch die Sparkassen durch die Zockerei der Landesbanken in die Krise geraten sind: Sparkassen im Sog der Landesbanken. Diese Zockereien stehen nicht im Einklang damit, dass Sparkassen satzungsgemäß keine Gewinnmaximierung betreiben sollen. Aber Papier ist ja bekanntlich geduldig und so haben die Sparkassen selbst hohe Provisionen durch den Verkauf von fragwürdigen Zertifikaten kassiert und Kunden damit geschädigt. Angeblich betreiben Sparkassen ihr Geschäft im öffentlichen Interesse, das die Beachtung des Gemeinwohls verlangt. Was davon Marketing ist und was Realität zeigt auch ein aktueller Bericht des ZDFs: Gierige Sparkassen

KMU-Bedingungen für Erfolg

Das Bankbeispiel zeigt deutlich: Von einem abhängig Beschäftigten dürfen Sie keinen unabhängigen Rat erwarten. Er wird von seinem Arbeitgeber dafür bezahlt, dass er für ihn/sein Unternehmen den maximalen Gewinn erzielt. Und bei der Gewinnmaximierung sind Banken nicht zimperlich: Der Raubzug der Banken.

Wenn Sie wirklich hilfreiche Orientierung erhalten wollen und sich vor Verführung und Manipulation schützen möchten, dann achten Sie darauf, dass alle 3 wichtigen Bedingungen stimmen:
Kompetenz
Menschlichkeit
Unabhägigkeit

Als KMU-Scout werden wir diesen Bedingungen gerecht und helfen Ihnen gerne aus der Fülle an Informationen und Angeboten, das für Sie passende auszuwählen und den Durch- und Überblick zu behalten.

Rufen Sie uns bitte einfach an: 07551-971 972 8
oder schreiben uns eine e-mail: info@kmu-scout.de